Trainingszeiten

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Athlet

Intensität

    Zeit = Bestzeit ÷ Intensität (Intensität bezieht sich auf die Geschwindigkeit).

    Alle Intensitäten als Tabelle

    Intensität

    %

    Zielzeit = Bestzeit-Prognose für die Strecke ÷ Intensität. Hervorgehoben ist der Athlet, der unter „Training“ gewählt ist.

    Zeit eintragen

    Strecke

    m

    Geplante Intensität (optional)

    Verlauf

    Bestzeiten

    Einstellungen

    Kommagetrennt, z. B. 100, 95, 92.5, 90 (Dezimalpunkt)
    Kommagetrennt, z. B. 30, 40, 50, 60 …
    ≈ 200 m = 2,07 × 100 m; typisch 1,02 (Elite) bis 1,10 (Kurzsprinter)
    ≈ 400 m = 2 × 200 m + 3,5 s; mit echter 400-m-Zeit: ln(t400/t200)/ln(2)
    Mittelwert von Lea, Marc und Reni (0,632–0,647); entspricht τ ≈ 0,10 × t100

    Prognose Bestzeiten (100 %)

    30–50 m: Beschleunigungsmodell · 60–100 m: d/vmax + τ · 120–200 m: Riegel ab 100 m · 250–400 m: Riegel ab 200 m

    Verbindung

    Daten

    Modelle und Quellen

    1. Kurzsprint 30–100 m: mono-exponentielles Beschleunigungsmodell

    v(t) = vmax · (1 − e^(−t/τ))
    d(t) = vmax · (t − τ · (1 − e^(−t/τ)))

    Quelle: Furusawa, Hill & Parkinson (1927); heute Standard nach Samozino/Morin et al. (2016).

    Ab ca. 60 m gilt praktisch t = d/vmax + τ. Daraus werden vmax und τ aus den Bestzeiten über 60 m und 100 m bestimmt; 60 m und 100 m werden dadurch exakt getroffen. Unter 60 m wird die vollständige Gleichung iterativ gelöst.

    τ enthält Reaktionszeit und Startphase. Der Tempoverlust auf den letzten Metern wird nicht abgebildet.

    2. Langsprint 120–400 m: Potenzformel nach Riegel mit persönlichem Exponenten

    t2 = t1 · (d2/d1)^k, k = ln(t2/t1) / ln(d2/d1)

    Quelle: Riegel (1977/1981), ursprünglich für Ausdauerstrecken. Für Sprints als praxisübliche Näherung genutzt.

    120–200 m: Basis 100 m, k aus 100/200 m (ohne 200-m-Zeit: Standard-k). 250–400 m: Basis 200 m, k 200→400 (Annahme).

    Mit einer echten 300- oder 400-m-Zeit wird die Prognose deutlich genauer (eigenes k beim Athleten eintragen).

    3. Intensität

    Intensität bezieht sich auf die Geschwindigkeit: Zeit bei p % = Bestzeit ÷ p (80 % → ÷ 0,8, nicht × 1,2).

    4. Protokoll

    Erreichte Intensität = Bestzeit-Prognose für die Strecke ÷ gelaufene Zeit. Über 100 % (⭐) heißt: schneller als die hinterlegte Bestzeit – Zeit, die Bestzeiten zu aktualisieren.

    5. Programm

    Der Trainer gibt Einheiten vor, z. B. 3 × 3 × 120 m · 80 % mit Pause zwischen den Läufen und Serienpause. Für jeden Athleten wird die Zielzeit wie unter „Training“ berechnet. „Eintragen“ übernimmt Strecke, Intensität und Datum ins Protokoll.

    Pyramiden werden als Streckenliste eingegeben, z. B. 100-120-150-120-100, die Pausen dazu einzeln, z. B. 5-6-7-6 min (eine Pause weniger als Läufe) – oder ein Wert für alle.

    6. Trainingsbereiche und Energiesysteme

    Einordnung nach Winkler & Gambetta (1987), siehe brianmac.co.uk/sprints/tp100.htm:

    Unter 70 %: extensives Tempo, aerobe Kapazität · 70–80 %: extensives Tempo, aerobe Leistung · 80–90 %: intensives Tempo, laktazide Kapazität.

    Ab 90 %, bis 80 m – hier entscheidet die Pause zwischen den Läufen: ab 2 min Schnelligkeit (alaktazide bzw. anaerobe Leistung), über 75 s Schnelligkeit (anaerobe Kapazität), um 1 min Schnelligkeitsausdauer (glykolytisch).

    Ab 90 %, längere Strecken: 80–150 m Schnelligkeitsausdauer (Pause 5–10 min), 150–300 m Spezielle Ausdauer I (10–15 min), über 300 m Spezielle Ausdauer II (15–20 min). Ist die geplante Pause kürzer, weist die App darauf hin; ebenso, wenn der Umfang eines Bereichs über der Empfehlung liegt.

    Wiederhergestellte Sprintleistung nach der Pause (6-s-Sprints): 30 s ≈ 74 %, 1 min ≈ 81 %, 2 min ≈ 88 %, 3 min ≈ 92 % (Holmyard et al. 1994, brianmac.co.uk/energy.htm). Ohne Intensität wird 100 % angenommen.